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Online Community & Social Networks Infographic 2013 (Online-Community & Soziale Netzwerke Infografik 2013)

01 Mai
1. Mai 2013

The world is online.

In 2013, about 1.43 billion people worldwide are active in online communities and social networks compared to 46.6 million people in Germany. In particular, the mobile visits show a rapid growth: In Asia already 60% of the frequently visitors of online communities come from mobile devices, 46% in North-America and about 22% in Europe.

The social dimension of online communities is evident especially in different types of members and the changing usage patterns in the Internet. 60% of Internet users are active producers of content today. An easy access and unrestricted use of the community (1), the free exchange (2) and a decentralized and viral diffusion of content (3) are characteristics of the technical dimension of online communities. The commercial dimension is reflected for example in an rising advertising spending within online communities. 2013 the total spending is 10.24 million USD worldwide.

Brand communities can be subdivided depending on the primary orientation in fan communities, feedback communities and support communities. Mixed types are very common.
The top communities are currently Facebook, Twitter, Youtube, LinkedIn and Pinterest. Already 11% of the world population use Facebook and 21% of the global Internet community are active on Twitter.
The infographic shows more details and generates an overview how online communities and social networks are used today.

Die Welt ist online.

Im Jahr 2013 sind weltweit rund 1,43 Milliarden Menschen in Online-Communities und sozialen Netzwerken aktiv, davon 46,6 Millionen Anwender alleine in Deutschland. Vor allem die mobilen Zugriffe verzeichnen einen rasanten Zuwachs: In Asien kommen bereits 60% der regelmäßigen Besucher über mobile Geräte, in Nordamerika 46%, in Europa sind es erst rund 22%.

Die soziale Dimension von Online-Communities zeigt sich vor allem in unterschiedlichen Mitgliedertypen und dem veränderten Nutzungsverhalten von Anwendern. 60% der Onlinenutzer sind mittlerweile aktive Produzenten von Inhalten. Ein einfacher Zugang und die uneingeschränkte Nutzung (1), der freie Austausch (2) sowie eine dezentrale und virale Verbreitung von Inhalten(3) sind Merkmale der technischen Dimension von Online-Communities. Die kommerzielle Dimension zeigt sich bspw. in den steigenden Werbeausgaben innerhalb von Online-Communities. 2013 liegt das Volumen bei 10,24 Millionen USD weltweit.

Marken Communities lassen sich abhängig von der primären Ausrichtung in Fan-Communities, Feedback-Communities und Hilfe-Communities unterteilen, wobei auch Mischtypen möglich sind.

Die Top-Communities sind aktuell Facebook, Twitter, Youtube, Linkedin und Pinterest. Bereits 11% der Weltbevölkerung nutzen Facebook und 21% der globalen Internetgemeinde sind auf Twitter aktiv.

Die Infografik zeigt weitere Details und gibt einen Gesamtüberblick über die Nutzung von Online-Communities und sozialen Netzwerken.

(C) www.acadessa.com 2013

Customers‘ involvement into open innovation process (Kunden im offenen Innovationsprozess)

14 Apr
14. April 2013

The open innovation process

Users and customers are able to participate actively in companies‘ open innovation process in different roles during every single stage. The infographic shows a simplified schematic overview of these different potential roles in function and result. The function and tasks are variable and differ depending on industry, product type, goals and objectives of companies and also depending on the capabilities of the involved users and customers.

It is possible to match the roles with specific member types in online communities. In this case we distinguish (1) lead users, (2) pilot users and (3) early adopters. Lead users and pilot users are able to act as “innovators”, while early adopters are more likely part of the member group called “activists”. As explained in the infographic the innovation itself mainly is created in the first three stages of the process.

There are different forms of knowledge, experience and creativity also within the group of lead users. These specific skills have to be assigned to the appropriate phases of the new product development.

According to the industry and product type markets for consumer goods can be divided into two different types. The first type includes markets that drive user innovation more likely by problem pressure and new functional initiatives (eg. extreme sports equipment). In the second type of markets user innovation arises more likely due to design-related issues (eg. fashion products and accessories). For simplicity reasons we differentiate between “extreme markets” and “design markets”. Other terms are to divide into „fun-driven“ innovation (design markets) and „need-driven“ innovation activities (extreme markets). Radical user innovations are often mainly functional creations and therefore user innovation in extreme markets seems to be more common.

The described way of integration helps to involve customers and users within all stages of new product development. Ideally, companies use different types of customers and users in multiple roles within the process. Users and custumers could create, initiate, suggest, rate or test new functions and services. In consequence the flop risk would be reduced substantially to a minimum.

(Janzik 2011, Motivanalyse zu Anwenderinnovationen)

Der offene Innovationsprozess

In einem offenen Innovationsprozess (Open Innovation) können Anwender und Kunden eine Reihe von unterschiedlichen Rollen übernehmen und die Neuerung somit aktiv in verschiedenen Phasen mitgestalten.

Die Infografik zeigt eine vereinfachte schematische Übersicht potentieller Rollen funktional und ergebnisorientiert. Die möglichen Anwenderrollen und -aufgaben sind demnach facettenreich und differieren je nach Branche, Produkttyp, Zielen des Unternehmens sowie Zielen und Fähigkeiten der Anwender bzw. Kunden.

Weist man die unterschiedlichen Rollen potentiellen Mitgliedertypen in Online-Communities zu, so lassen sich (1) Lead User, (2) Pilotanwender und (3) Early Adopters unterscheiden. Lead User und auch Pilotanwender können als „Innovatoren“ agieren, wobei Early Adopters eher zu dem Mitgliedstypen „Aktivist“ zu zählen sind. Die Innovation selbst vollzieht sich überwiegend in den ersten drei Phasen des Prozesses wie die Infografik verdeutlicht.

Auch innerhalb der Gruppe von Lead Usern finden sich unterschiedliche Ausprägungen von Wissen, Erfahrung und Kreativität, die es gilt den passenden Phasen optimal zuzuordnen.

In Bezug auf Branche und Produkttyp kann man bei Konsumgütern generell zwischen Märkten unterscheiden, in denen innovative Anwender eher durch Problemdruck und neue Anwendungsinitiativen getrieben sind (bspw. Extremsport-Ausrüstung) und solchen, in denen innovative Aktivitäten eher aufgrund designbezogener Aspekte entstehen (bspw. Modeprodukte und Accessoires). Zur Vereinfachung kann man eine Einteilung in „Extremmärkte“ und „Designmärkte“ vornehmen. Man kann auch von überwiegend „spaßgetriebenen“ Innovationsaktivitäten (Designmärkte) und eher „bedürfnisgetriebenen“ Innovationsaktivitäten sprechen (Extremmärkte). Bei von Anwendern entwickelten radikalen Innovationen handelt es sich oftmals um funktionale Neuerungen, die demnach eher in Extremmärkten zu erwarten sind.

Idealerweise nutzen Unternehmen verschiedene Kunden-/Anwendertypen mit unterschiedlichen Rollen im Innovationsprozess. So können Anwender und Kunden in allen Phasen der Entwicklung von Neuprodukten eingebunden werden, neue Funktionen oder neue Services anstoßen, vorschlagen, mitgestalten, bewerten und testen. So kann das Floprisiko massiv reduziert bzw. auf ein Minimum eingedämmt werden.

Vgl. Janzik (2011), Motivanalyse zu Anwenderinnovationen, S.47ff

Mitgliedertypen in Innovation-Communities

02 Feb
2. Februar 2013

Nach den Aktivitäten und dem Besucherverhalten von Mitgliedern in Innovation-Communities kann man fünf verschiedene Typen unterscheiden: (1) Innovatoren, (2) Aktivisten, (3) Touristen, (4) Mitläufer sowie (5) Trittbrettfahrer.

Innovatoren veröffentlichen, im Gegensatz zu reinen Aktivisten, eigene Entwicklungen in der Online-Community, müssen dort aber nicht zwangsläufig permanent aktiv sein. Innovatoren stellen dabei ihre Ideen und Entwicklungen ohne erkennbare finanzielle Entlohnung allen Mitgliedern zur Verfügung. Innovatoren und Aktivisten sind als Motor einer Innovation-Community wesentlich für den Bestand und die Weiterentwicklung. Touristen sind Mitglieder, die nur temporäres Interesse am zentralen Thema haben und deshalb weniger Aktivität zeigen. Mitläufer leisten zwar regelmäßig Beiträge, allerdings überwiegen andere individuelle Bedürfnisse, bspw. die Suche nach sozialen Bindungen, deutlich den inhaltlichen Kern der Online-Community. Trittbrettfahrer haben oftmals starkes Interesse am Produkt oder Thema und verfügen teilweise selbst über detailliertes Fachwissen, beteiligen sich aber nicht aktiv an der Diskussion oder Lösungsfindung, sondern konsumieren nur „aktiv“ das Wissen als sogenanntes öffentliches Gut. Trittbrettfahrer lassen sich in Lurker (Beobachter), die in der Online-Community nur mitlesen, und Opportunisten, die neben dem Mitlesen auch aktiv Fragen stellen, aber selber trotz ihres Wissens nicht beitragen, unterteilen. Wissen, Informationen und Ideen werden von aktiven Mitgliedern frei zugänglich gemacht, um mit anderen Mitgliedern kollaborativ Produkte zu entwickeln oder Lösungen zu finden.

Außerdem existiert eine Gruppe registrierter Personen, die vollständig inaktiv sind, aber deren Mitgliedsdaten nicht gelöscht wurden. Solche Mitglieder kann man als „Karteileichen“ bezeichnen.

In privat betrieben Online-Communities agiert der Inhaber auch als Moderator und Mittler und ist oftmals gleichzeitig ein Innovator oder Aktivist innerhalb der Gemeinschaft. Dagegen beschränkt sich der Betreiber in von Unternehmen initiierten Online-Communities meist auf die Moderatoren- und Kommentatorenrolle. In einem solchen Fall gilt es eine moderierende Lenkungsfunktion auszuüben und bspw. den Rahmen einer Idee oder Entwicklung abzustecken sowie Feedback zum Diskussionsverlauf zu geben.

In der grafischen Abbildung werden die unterschiedenen Mitgliedertypen in Abhängigkeit von Aktivitäten und Besuchsverhalten in einer Innovation-Community dargestellt. Während die Abszisse die Häufigkeit der Besuche in der Online-Community zeigt, welche sich bspw. durch erfasste Login-Daten messen lassen, beschreibt die Ordinate die Form der Beteiligung vom Mitlesen bis zum Veröffentlichen eigener Entwicklungen. Die Abgrenzung der unterschiedlichen Typen ist idealisiert und folgt dem Prinzip der jeweils am intensivsten ausgeübten Form von Beteiligung. So geben Innovatoren auch Feedback zu Innovationsprojekten anderer Mitglieder oder äußern sich zu anderen Themenbereichen in der Online-Community. Während der Mitgliedschaft in einer Online-Community durchlaufen Anwender unterschiedliche Phasen und können ihre Rolle verändern, wechseln und weiterentwickeln.

Vgl. Janzik (2011), Motivanalyse zu Anwenderinnovationen, S.84ff

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